Wachstumsprinzip
von
Systemen

Im Frühjahr 2016 beschäftigte ich mich mit Wachstumsprozessen. In einer Diskussion meinte Steffen Lay: "In der Natur wächst alles von innen nach außen". Ein Impuls, der mich zum Nachdenken brachte:

Wie schaut "Wachstum von Innen" bei Mensch und Unternehmen aus? Können wir wirtschaftlich erfolgreich agieren wenn der Fokus auf das Innere des Systems liegt? 

Meine Erfahrung als Unternehmer sagt sofort nein. Dennoch steckt etwas Wichtiges in der Frage: Wir brauchen sowohl den Fokus auf das Äußere wie auch das Innere und zudem die Wahrnehmung der Interaktion. Dafür hatte ich nie ein Modell gesehen. 

Wann ist was wie notwendig? Welche Perspektive schafft Zugänge und Orientierung? Ein Grundkonzept der Energetik lieferte einen sinnvollen Start:

Jede KRAFT braucht eine optimale FORM um richtig WIRKEN zu können.

Auf Organisationen umgelegt heißt das: 

  1. Wachstum beginnt mit der KRAFT

  2. Diese KRAFT kann man in eine FORM geben

  3. Die KRAFT die durch die FORM fließt erzeugt DYNAMIK

Auf körperlicher Ebene dargestellt ist die Kraft ein Gefühl das von Gedankenleere begleitet wird. "Wenn das Herz lacht verschwinden die negativen Gedanken, der eigene Wille wird stark und die Handlung bedingungslos." Dieses Gefühl ist der erste wesentliche Richtungspfeil. Auf Grundlage dieses Gefühles kann im Kopf ein Bild entstehen ("Jetzt geht mir ein Licht auf..."). In diesem Moment wird die Kraft in Form gebracht und intuitive Handlungen können folgen. Für traditionelle Wirtschaftler eine recht ungewöhnliche Herangehensweise.

Anschließend gilt es die Dynamik zu erkennen und unterstützen. Was im Inneren bereits gereift ist, wird durch Resonanzen im Außen gespiegelt. Das heißt, es gilt für jene Resonanzen empfänglich zu werden, die Unbekanntes und Neues beinhalten. Ein wenig so, wie täglich neu überrascht zu werden.

Bei der Entwicklung neuer Strukturen gilt es drei Grundregeln zu beachten:

  1. NATÜRLICH
    von Innen nach Außen denken und entwickeln

  2. AUTHENTISCH
    wie Innen so Außen, Beobachtungen spiegeln und reflektieren

  3. MENSCHLICH
    Die Mitte ist ständig veränderlich
    (wie der Mensch selbst)

Wolf GmbH, A-6833 Klaus, Treiet 23

© 2016-2020 Martin Wolf